Energieerzeugung  von Strom und Wärme aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse ist CO2-frei oder CO2-neutral. Diese erneuerbaren Energien tragen dahereinen wertvollen und zukünftig weiter steigenden Beitrag zur Erzeugung von Wärme und Strom bei.
Sonnenenergie steht in Mengen kostenlos zur Verfügung und kann fossile Brennstoffe, wie Erdöl, Erdgas, Kohle teilweise oder ganz  ersetzten.

Heizen mit der Sonne

Die thermische Nutzung der Sonnenenergie mit Solarthermieanlagen ist ein seit vielen Jahren erprobtes Verfahren. Im Jahresdurchschnitt kann mit Flachkollektoren über 60% des Nutzwassers erwärmt werden, und im Winter wird die Heizung kräftig unterstützt.
Bei einer mittleren Anlage beträgt die Einsparung zum Beispiel 477 l Öl pro Jahr. Bei einem Preis von 0,80 € pro l Öl und einer Preissteigerung von 8% pro Jahr ergibt sich im Lauf von 15 Jahren 
 eine Einsparung von 11 572 € (siehe Berechnungsbeispiel)
- und das steuerfrei!

 (siehe auch: Energieberatung)

Heizen mit Biomasse in Form von Holz

Biomasse in Form von Holz, Pflanzenabfällen und Dung sind wichtige Energieträger. Scheitholzkessel werden schon heute in vielen Wohnungen zum Heizen eingesetzt.
Holzabfälle aus Sägewerken werden zu Pellets verarbeitet und ein Holzpellets-Kessel erzeugt Wärme für die Heizung und das Warmwasser. Pellets-Heizungen bieten denselben Komfort wie Öl- oder Gasheizungen. Man nutzt einen umweltfreundlichen, heimischen Brennstoff, reduziert die Betriebskosten und ist unabhängig von den Preisschwankungen auf den Öl- und Gasmärkten.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein herkömmlicher Kühlschrank, Sie entzieht ihrer direkten Umgebung Wärme, die dann zum energiesparenden Heizen und zur Erwärmung des Warmwasserbedarfs genutzt wird. Die Wärme wird in einem in sich geschlossenen Kreislauf von einem Energieträgermedium transportiert.

Wärmepumpen nutzen die natürliche Umweltwärme und werden somit zu den erneuerbaren Energiequellen gezählt. Sie werden immer häufiger in Kombination mit Sonnenkollektoren verwendet.

Wärmepumpen verbrauchen gegenüber einem Öl-Niedertemperatur-Kessel bis zu 40 % weniger Energie, der CO2-Ausstoß liegt sogar bis zu 50 % niedriger.

Förderungen

Gefördert werden thermische Solaranlagen zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung, Wärmepumpen und Biomassekessel (Holzpellets-, Hackschnitzel-, Scheitholzvergaserheizungen).